Exkursion zu Global Supply Planning, Braun GmbH
Altfeld, 29.04.2011. Der gesamte Kurs der Vertiefungsrichtung Material- und Produktionswirtschaft traf sich im Distributionszentrum der Firma Braun in Altfeld. Ziel dieser Exkursion war es, die theoretischen Inhalte der Vorlesungen in der Praxis kennen zu lernen.
Durch den Tag führte Herr Ehrich, der als Produktionsplaner im Bereich Hair Care arbeitet. Nach einer allgemeinen Vorstellungsrunde startete der Tag mit Informationen zum Unternehmen und zur logistischen Planung. Der Standort in Altfeld fungiert als Distributionszentrum, dessen zwei große Hochregallager, den Umschlag vieler Produkte von Procter & Gamble, ermöglichen.
Anschließend stellte Herr Herold, der Teamleiter des Leitstandes, den Logistik-Prozess vor.
Nach einer kurzen Mittagspause in der Firmen-Kantine wurde das Logistikzentrum besichtigt, um einen tieferen Einblick in den gesamten Ablauf des Warenflusses (Vom Wareneingang, über die Kommisionierung bis zum Versand) zu bekommen. Der Rundgang verdeutlichte den hohen Automatisierungsgrad des Distributionszentrums durch den Einsatz eines moderenen Lagerverwaltungsinformationssytems gekoppelt mit umfangreichen Fördersystemen und den beiden vollautomatischen chaotischen Hochregallägern.
Nach einer abschließenden Präsentation zum Thema Produktions- und Vertriebsplanung, bedankte sich Herr Prof. Dr. Deser und der Kurssprecher im Namen aller, für den interessanten Tag, sowie für die freundliche Betreuung. Die Exkursion ermöglichte den gewünschten Praxiseinblick und war ein gelungener Abschluss der Vertiefungsrichtung.
Arbeitskreis BWL-Industrie
Finden Sie hier einige unserer Unterlagen zum diesjährigen AK BWL-Industrie in Mosbach, zu dem wir wieder zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter unserer Ausbildungsbetriebe begrüßen durften.
Präsentation Frau Prorektorin Prof. Dr. Jeck-Schlottmann
Präsentation Frau Daniela Englisch, Leiterin Auslandsamt, DHBW Mosbach
Präsentation von Prof. Dr. Deser zur Entwicklung des Studiengangs
Der Duale Master
Mosbach, 23. Februar 2011. In der gestrigen Pressekonferenz wurde von Seiten der Journalisten eingehend nach dem Start unserer Masterprogramme gefragt. Es wurde bestätigt, dass noch in diesem Jahr neue Masterprogramme starten werden. Sehen Sie einen entsprechenden Beitrag des SWR Fernsehen dazu (der Beitrag startet etwa bei 9:25 Min). Eine gute Übersicht zu Materangeboten der DHBW findet sich auch hier.
Der duale Master
Neben dem Bachelorstudium bietet die Duale Hochschule Baden-Württemberg für ausgewählte Absolventen seit kurzem ein eigenes, weiterbildendes Masterstudienprogramm an. Die viersemestrigen Masterstudiengänge sind am dualen Studienkonzept der DHBW orientiert und zeichnen sich dementsprechend durch einen hohen Anwendungsbezug aus. Das Studium findet berufsintegriert und berufsbegleitend statt. Dank der langjährigen Erfahrung der DHBW im dualen, praxisintegrierten Bachelorstudium verfügt die Hochschule über die idealen Voraussetzungen für die Etablierung eines anwendungsorientierten, weiterbildenden Studienangebots. Die seit über 35 Jahren bestehenden Verbindungen zwischen der Hochschule und den rund 9.000 Dualen Partnern werden dafür genutzt, verstärkt und weiter ausgebaut.
Die DHBW greift mit ihrem Masterangebot aktuelle Anforderungen der Dualen Partner in den Bereichen Wirtschaft, Technik und Sozialwesen auf. Dieser Bedarf bildet sich in den verschiedenen Masterstudiengängen bzw. deren branchenspezifischen und funktionalen Profilen ab. Je nach Studiengang und Studienbereich erhalten die Absolventen den akademischen Grad eines Master of Business Administration (MBA), Master of Arts (M. A.), Master of Engineering (M. Eng.) oder Master of Science (M. Sc.).
Weiterentwicklung „on the job“
Für die Studierenden eröffnet das Masterprogramm die Chance auf eine akademische Weiterentwicklung auch über ihren Bachelorabschluss hinaus. Durch das berufsbegleitende und berufsintegrierte Studienkonzept können die Studierenden ihre Beschäftigungsverhältnisse während ihres Masterstudiums beibehalten und bleiben somit finanziell unabhängig. Die Weiterqualifizierung erfolgt gemeinsam mit den Unternehmen und sozialen Einrichtungen, welche die beruflichen Ziele ihrer Nachwuchskräfte dadurch gezielt und bedarfsorientiert fördern können. Die Berufsintegration kommt unter anderem in ausgewiesenen Modulen zum Theorie-Praxis-Transfer zum Ausdruck, wie beispielsweise in der Masterarbeit, die auf wissenschaftlicher Basis Problemstellungen der beteiligten Dualen Partner löst.
Die Nase vorn bei den High Potentials
Die Dualen Partner erhalten mit dem Masterprogramm der DHBW eine neue Option bei der Weiterentwicklung ihrer Spitzenkräfte, die sie dadurch noch enger an den eigenen Betrieb beziehungsweise die eigene Einrichtung binden können. Gleichzeitig erwerben ihre High-Potentials neue, anwendungsorientierte Qualifikationen und Kenntnisse, die sie in das Unternehmen einbringen und dadurch zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen können. Dank des berufsbegleitenden Studienkonzepts müssen die Dualen Partner während des Masterstudiums nicht auf die Leistung ihrer Mitarbeiter verzichten. Das Masterprogramm der DHBW bietet somit die Möglichkeit einer gezielten Nachwuchsführungskräfteentwicklung im Sinne einer strategischen Personalentwicklung.
Organisation und Ablauf
Die Masterstudiengänge sind entsprechend den jeweiligen Standortprofilen, Kernkompetenzen und regionalen Anforderungen der Unternehmen und sozialen Einrichtungen auf die Standorte der DHBW verteilt. Es sind verschiedene Zeitmodelle für das Masterstudium möglich. So kann es analog zum Bachelorstudium in Blöcken durchgeführt werden. Alternativ sind auch Präsenzzeiten an mehreren Wochenenden im Jahr, in zwei bis dreiwöchigen Abschnitten oder in Form so genannter „Summer Schools“ möglich. Das kostenpflichtige Programm richtet sich primär an ehemalige Studierende der DHBW. Es steht aber auch Bachelorabsolventen anderer Hochschulen offen, die bereits ein bis zwei Jahre qualifizierte, berufspraktische Erfahrung nach ihrem Abschluss gesammelt haben. Im Masterstudium wird an diese beruflichen Erfahrungen angeknüpft.
Attraktivität von Mosbach für Jugendliche
Mosbach, 9. November 2010. Um die Frage, was bietet die Stadt Mosbach ihren jungen Menschen ging es in einem Marketing-Projekt, dass die Drittsemester im Studiengang BWL-Industrie für die Stadt Mosbach bearbeiteten.
13 kreative Ideen und Vorschläge wurden in Teams erarbeitet und der Stadt Mosbach in Gegenwart des Oberbürgermeisters präsentiert. Immer ging es darum, die Stadt für junge Leute einfach spannender zu machen.
Von "Pimp Your Bauwagen", einem Projekt, in dem eine Werbekonzeption für einen noch zu gestaltenden und kommunikationsfördernden Bauwagen entwickelt wurde, reichten die Vorschläge bis zur Umfunktionierung des Stadtparks. Aber auch elektronische Medien wie Handy und Internet wurden bei der Ideenfindung einbezogen.
Obwohl die Studierenden fast zwei Stunden für ihre Präsentationen brauchten, stießen sie bei den Offiziellen der Stadt auf großes Interesse. Letztlich war die Vorstellung der Marketing-Konzeptionen vor echten Kunden eine ausgezeichnete Übung zur Stärkung der Sozialkompetenz der Studierenden. Damit erwies sich das Studium an der Dualen Hochschule im Studiengang Industrie auch in der Theoriephase wieder einmal als ausgesprochen praxisnah. Lesen Sie dazu auch einen Ausschnitt aus dem Zeitunsgartikel in der Rhein-Neckar-Zeitung.
Zum Studium mit der Seifenkiste
Mosbach, 20. Oktober 2010. Die Erstsemester im Studiengang Industrie konnten zu Beginn Ihres Studiums erst mal einen ganz anderen Tag erleben. Ein Tag ohne Vorlesung und ohne Theorie. Die Event-Agentur Eckert Coaching nahm dazu den Professoren das Heft aus der Hand.
Was nutzt das Studium in kleinen Kursen, wenn man sich doch nur in Lernsituationen erleben kann? Damit seine Studierenden sich auch mal untereinander so richtig kennen lernen konnten, gab sie Prof. Dr. Kim für einen Tag in die erfahrenen Coaching-Hände von Berthold Eckert und seinem Team. An der Dualen Hochschule sind solche Veranstaltungen, in denen die soziale Kompetenz im Vordergrund steht, keine Seltenheit.
Wege entstehen dadurch, dass man sie geht, zitiert Eckert auf seiner Website. Die Studentinnen und Studenten sollten allerdings am Ende des Tages nicht gehen, sondern fahren und zwar sogar einen steilen Berg hinab und um die Wette. Damit das Projekt an der Dualen Hochschule nicht solcherart zum Unfallrisiko mutierte, musste konzentriert und fokussiert in Teams gearbeitet werden.
Das Ergebnis waren allerdings nicht nur vier fahrtaugliche Seifenkisten mit durchaus ansehnlicher Optik, sondern auch vier Marketingkonzeptionen, die den Professoren am späten Nachmittag präsentiert wurden. Und wie das bei einem Teamevent dazu gehört, ging man nach der Präsentation nicht nach Hause zum Selbststudium, sondern zur feucht fröhlichen Nachlese. Ganz legal und von Professor Kim ausnahmsweise durchaus so erwünscht. Wv
Schauen Sie auch in unser Online-Archiv, was in der letzten Zeit am Studiengang BWL-Industrie an Events- und Sonderprojekten gab.








