Mehr Praxis geht nicht
Mosbach, Mai 2012. Susanne Kieser ist Personalsachbearbeiterin und Ausbilderin bei der MAG IAS GmbH in Mosbach. Sie ist darüber hinaus dort Ansprechpartnerin für die unterschiedlichsten Personalfragen. Das Duale Studium empfiehlt sie Ihren Studierenden weil sie dort nicht nur einen direkten Einblick in die Arbeitswelt, sondern auch die wirtschaftlichen Schwankungen eines Betriebes hautnah mitbekommen. Mehr Praxis geht nicht.
DHBW: Wie viele Studierende bilden Sie derzeit aus und warum haben Sie sich für das Duale Ausbildungsmodell zusammen mit der DHBW Mosbach entschieden?
Kieser: Aktuell befinden sich bei uns neun Studierende - drei BWL Industrie, drei Maschinenbau, zwei Wirtschaftsingenieure ITV und ein Studierender der Elektrotechnik. Wir haben uns für dieses Ausbildungsmodell entschieden, da wir uns gerne selbst die Führungskräfte der Zukunft, speziell abgestimmt auf unsere Produkte und unser Know-How, heranziehen möchten. Ein weiterer Vorteil für uns ist, dass die DHBW Mosbach örtlich sehr gut liegt, auch vorteilhaft für die Studenten, da sie, falls sie nicht aus der näheren Umgebung sind, sich für die Dauer des Studiums eine Wohnung hier nehmen können, ohne diese zwischen vermieten zu müssen.
DHBW: Das sind ja eine ganze Menge Vorteile für die Studierenden. Da haben Sie sicher jede Menge Nachfrage. Welche Stärken sollte jemand mitbringen, der sich für das Duale Studium mit der MAG IAG GmbH interessiert?
Kieser: Da wir sehr kundenorientiert sind, sollte Aufgeschlossenheit, Lernfreude, Teamfähigkeit, Ideenreichtum, offener Umgang mit Menschen und Ehrlichkeit mit im Gepäck sein.
DHBW: Warum würden Sie persönlich einem jungen Menschen ein Duales Studium empfehlen?
Kieser: Ich würde dazu raten, da ein Duales Studium mehr Praxisnähe mit sich bringt! Man lernt die Betriebsabläufe nicht nur in der Theorie, denn oftmals sind Theorie und Praxis zwei Paar Stiefel. Die Studenten erhalten im Dualen Studium einen Einblick in die Arbeitswelt und bekommen auch die wirtschaftlichen Schwankungen eines Betriebes hautnah mit. Sie können auch Ihre Ideen mit in die Arbeitsabläufe einbringen bzw. verbessern.
DHBW: Vielen Dank für Ihre aufschlussreichen Antworten. Würden Sie uns zum Abschluss noch Ihr persönliches Lebensmotto erzählen?
Kieser: Gerne! Mein persönliches Lebensmotto: "Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum!" Wv.
Zusammen können wir große Dinge tun
Mosbach, Juli 2011. Julia Hochheim, Ausbilderin bei der Woco Industriertechnik GmbH schätzt die Karrieremöglichkeiten der DHBW AbsolventInnen im Unternehmen außerordentlich hoch ein. Ziel der Ausbildung ist nach Hochheim klar die spätere Führungstätigkeit.
DHBW: Frau Hochheim, warum bildet Woco mit der DHBW Mosbach aus?
Hochheim: Uns stehen mit dieser interessanten Form des Hochschulstudiums am Ende qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verfügung, die wir schon kennen und die wir langfristig an unser Unternehmen binden können.
DHBW: Mithin eine nachhaltige Form der Personalgewinnung.
Hochheim: Absolut. Bereits während des Studiums machen wir in den Praxisphasen ausgesprochen gute Erfahrungen mit den Studierenden. Es handelt sich fast durchweg um qualifizierte und interessierte junge Menschen, die auch bereit sind, ihr Wissen bei uns einzubringen.
DHBW: Sie wissen, wovon Sie reden. Woco bildet ja schon seit den 80er-Jahren mit der DHBW Mosbach aus.
Hochheim: Ja, durchgängig mit gutem Erfolg. Die Karrieremöglichkeiten sind für die DHBW Absolventinnen und Absolventen bei Woco auch entsprechend gut. Im Einzelfall hängt das natürlich immer auch vom Willen der Studierenden ab, weitere Karriereschritte zu machen. Aber wir sind für den unternehmesinternen Aufstieg qualifizierter Leute immer offen und unterstützen gerne dabei.
DHBW: Frau Hochheim, danke für das Gespräch. Das wird unsere Studierenden sicher motivieren. Was ist denn als Ausbilderin Ihr persönliches Lebensmotto?
Hochheim: Du kannst Dinge tun, die ich nicht tun kann. Ich kann Dinge tun, die du nicht tun kannst. Zusammen können wir große Dinge tun.
Einsatz im In- und Ausland möglich
Mosbach, Juni 2011. Eine der positiven Erfahrungen mit DHBW Absolventinnen und Absolventen sieht Yvonne Busch, Leiterin Ausbildung/Studium der WIKA Alexander Wiegand SE & Co. KG, darin, dass nach dem breit angelegten BWL-Studium und Vertiefung der Kenntnisse der Einsatz im In- und Ausland möglich ist. Mehr Ihrer Erfahrungen schildert sie uns im aktuellen Firmengespräch.
DHBW: Frau Busch, was würden Sie als zentrale Stärke der DHBW AbsolventInnen betrachten auch im Vergleich zu anderen Ausbildungsformen?
Busch: Die Studierenden sammeln neben dem notwendigen theoretischen Wissen auch fundierte Praxiserfahrungen.
DHBW: Wie schätzen Sie die Karrieremöglichkeiten der Studierenden in Ihrem Unternehmen ein?
Busch: Mit dieser hervorragenden Ausbildung sind alle Möglichkeiten gegeben.
DHBW: WIKA arbeitet seit etwa 1985 mit uns zusammen. Was würden Sie mal auf den Punkt gebracht sagen, hatte WIKA davon, an der DHBW auszubilden?
Busch: Wir sichern uns dadurch qualifizierten Nachwuchs. Um es in Form eines Referenzstatements zu sagen: DHBW und WIKA - ein erfolgreiches Duo seit Jahrzehnten!
DHBW: Zum Abschluss würde uns, wie immer, Ihr persönliches Lebensmotto interessieren.
Busch: Erfolg erfolgt und ist kein Zufall der uns zufällt. Er ist viel mehr das Ergebnis aus gezielten strategischen Handlungen.
DHBW: Frau Busch, herzlichen Dank für das Gespräch. Wv
Mit WIKA sprach Prof. Dr. Kim
MOTIP DUPLI GmbH
Mosbach, Mai 2011. Offen für alles Neue, Auslandserfahrungen und Bewährung für Führungsaufgaben - alles Eigenschaften die Ute Wagner, Ausbildungsbauftragte bei der MOTIP DUPLI GmbH unseren DHBW Studierenden in der Studienrichtung BWL-Industrie attestiert.
DHBW: Frau Wagner, das Unternehmen MOTIP DUPLI bildet schon seit 1981 mit uns aus. Was sind denn aus Ihrer erfahrenen Sicht die Dinge, die die Studierenden in den Praxisphasen lernen und vertiefen können?
Wagner: Inhalte wie Projektmanagement, Verkaufstrainings und Kundenorientierung können in den Praxisphasen umgesetzt werden. Die Studierenden profitieren insbesondere auch immer von der praktischen Messearbeit und verbessern Ihre Soft-Skills in den betrieblichen Praxisphasen.
DHBW: Was haben Sie als MOTIP DUPLI GmbH davon, wenn Sie an der DHBW Mosbach in der Studienrichtung Industrie ausbilden?
Wagner: Zum Beispiel haben wir sehr viel von engagierten hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schon während der Ausbildung. Zudem bauen wir mit dieser Ausbildungs- und Studienform schon seit Jahrzehnten erfolgreich einen eigenen, hochqualifizierten Nachwuchs auf.
DHBW: Was ist zusammengefasst Ihr Testimonial zur DHBW Mosbach?
Wagner: Eine gute theoretische Ausbildung auf (Fach)-Hochschulniveau und der intensive Praxisbezug über Projekt- und Bachelorarbeit - das gibt es nur beim Studium an der DHBW.
DHBW: Frau Wagner, herzlichen Dank für die positive Einschätzung unserer Arbeit. Dürfen wir Sie abschließend noch nach Ihrem Lebensmotto fragen?
Wagner: Sei offen für Neues - Chancen nutzen! Wv
Mit MOTIP DUPLI sprach Prof. Dr. Deser
Walter Söhner GmbH & Co. KG
Mosbach, März 2011. Immer wieder interessant, was Menschen nach einigen Jahren im Beruf rückblickend zu ihrem Studium an der DHBW Mosbach so einfällt. Lesen Sie wie es Absolventinnen und Absolventen bei der Walter Söhner GmbH & Co. KG direkt nach dem Studium erging: Erstmal Jobsuche oder vielleicht sogar Festeinstellung im Ausbildungsbetrieb?
„Das Studium an der DHBW Mosbach bot mir die Vorteile eines theoretischen Studiums in Verbindung mit einer betrieblichen Ausbildung. Die in den Theoriephasen vermittelten Inhalte konnte ich somit in den anschließenden Praxisphasen direkt anwenden und verinnerlichen.
Außerdem lernte ich in den drei Jahren meines Studiums meinen ausbildenden Betrieb sehr gut kennen und erhielt dort nach Abschluss meines Studiums eine Festanstellung.
Auch gefielen mir die, im Vergleich zum Universitätsstudium, kleinen Kurse. Dadurch war es möglich die Studenten ausnahmslos und direkt an den Vorlesungen zu beteiligen.“ 16.03.2011. Tobias Gabriel / Matthias Kern / Patrick Pottiez
„Die Studienzeit an der Dualen-Hochschule war sehr interessant, aber auch anspruchsvoll, man hat die Freizeit oft mit Lernen verbracht. Viele Dozenten kommen direkt aus den Industriebetrieben und bringen praxisnahe Beispiele mit. Besonders gefallen hat mir die Abwechslung zwischen Theorie- und Praxissemestern (Fa. Walter Söhner GmbH & Co. KG), so konnte man zeitnah die neu gewonnenen Theoriekenntnisse in der Praxis umsetzen.“ 23.03.2011. Eduard Adolf
Rauch Möbelwerke GmbH
Mosbach, 16. März 2011. Über ihre Erfahrungen mit unseren Absolventen redeten der Personalleiter bei den Rauch Möbelwerken, Stefan Brehm, und Gerhard Richter, der kaufmännische Geschäftsführer mit uns. Für beide ist das Duale Studium ein ausgesprochenes Erfolgsmodell und Rauch weiß, wovon man spricht. Das Unternehmen bildet schließlich fast seit Bestehen der Hochschule in Mosbach aus.*
DHBW: Herr Brehm, Herr Richter, seit wann arbeiten die Rauch Möbelwerke jetzt konkret mit der DHBW Mosbach zusammen und welche Erfahrungen hat man über diesen langen Zeitraum machen können?
Rauch: Wir bilden seit 1982 mit der DHBW Mosbach aus. Die Studierenden haben keine Schwierigkeiten sich ins Berufsleben einzugliedern und werden von den Kollegen voll akzeptiert.
DHBW: Wenn Sie es auf den Punkt bringen sollten, was hat ein Unternehmen davon, an der DHBW auszubilden?
Rauch: Wir bekommen gut qualifizierte Mitarbeiter/innen, die wir bereits gut kennen, wenn wir ihnen weiterführende Aufgaben anvertrauen. Wenn es das duale Studium nicht schon geben würde, müsste man es umgehend erfinden. Die enge Verknüpfung von praktischen Erfahrungen im Unternehmen und Theorie in der DHBW ist weiter zukunftsweisend und eben ein Erfolgsmodell.
DHBW: Herr Brehm, als Personalleiter der Rauch Möbelwerke GmbH, haben Sie eine verantwortungsvolle Führungsposition im Unternehmen. Was ist dabei Ihr zentrales Motto?
Rauch: Ich will nicht fragen, was das Unternehmen oder der Staat für mich tun können, sondern was ich selbst in meinem Job für die Firma oder als Staatsbürger für unsere Gesellschaft tun kann.
DHBW: Herr Brehm, Herr Richter, vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für das Gespräch genommen haben und auf eine auch weiterhin gute Zusammenarbeit. Wv.
* Das Interview führte Prof. Dr. Kim, Studiengangsleitung BWL-Industrie, DHBW Mosbach
Weitere aktuelle Referenzen
Bosch Rexroth AG
Mosbach, 21. Februar 2011. Andreas Fröhlich, Leiter Weiterbildung und kaufmännische Ausbildung, Bosch Rexroth AG, hat selbst an der DHBW Mosbach in der Studienrichtung BWL-Industrie absolviert. Nach seiner Auffassung sind unsere Studierenden besonders leistungsstark, wenn in der Praxisphase die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Theoriephase angewendet werden können. Was den Erfolg des Dualen Studiums aus betrieblicher Sicht sonst noch ausmacht, erfahren Sie von Andreas Fröhlich im Interview*.
DHBW: Herr Fröhlich, mal auf den Punkt gebracht, was würden Sie als zentrale Stärke der DHBW AbsolventInnen in der Studienrichtung BWL-Industrie betrachten auch im Vergleich zu anderen Ausbildungsformen?
Fröhlich: Die DHBW AbsolventInnen haben eine wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisorientierte Ausbildung, die betriebliche Bedarfe berücksichtigt.
DHBW: Wie schätzen Sie die Karrieremöglichkeiten der Studierenden in Ihrem Unternehmen ein?
Fröhlich: Die DHBW AbsolventInnen übernehmen in der Regel Führungsaufgaben als Gruppenleiter oder Abteilungsleiter, können mittel- bis langfristig auch bis in die Leitungsebene aufsteigen.
DHBW: Welche besonders positiven Erfahrungen haben Sie mit DHBW Studierenden bisher machen können?
Fröhlich: Die Studierenden können gefordert werden. Sie sind gerne bereit Zusatzaufgaben und/oder Projekte zu übernehmen. Besonders leistungsstark sind sie, wenn in der Praxisphase die wissenschaftlichen Erkenntnisse aus der Theoriephase angewendet werden können.
DHBW: Was hat das Unternehmen davon, an der DHBW auszubilden?
Fröhlich: Hier sind folgende Punkte vor allem zu nennen: Berücksichtigung betrieblicher Belange, fundierte wissenschaftliche Basis, Einbezug freiberuflicher Dozenten, die den Bezug der Lehrinhalte zur betrieblichen Praxis garantieren, effektive Lehrveranstaltungen, internationale Kontakte und nicht zuletzt das Image der DHBW Mosbach.
DHBW: Wie würden Sie Ihre Erfahrungen mit der DHBW in Form eines Referenzstatement auf den Punkt bringen?
Fröhlich: Das duale Studium in Zusammenarbeit mit der DHBW verknüpft in optimaler Art und Weise die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden mit praktischen Anwendungsgebieten. Die Einsatzgebiete nach dem Studium sind vielseitig. Die Fachabteilungen übernehmen die jungen Akademiker gerne, da sie fundiertes Fachwissen mitbringen, Führungsaufgaben übernehmen, aber auch als Spezialisten ein Themengebiet verantworten können.
DHBW: Seit wann bildet Bosch Rexroth mit der DHBW aus?
Fröhlich: Wir arbeiten seit ca. 1986 mit dem Studiengang BWL-Industrie zusammen.
DHBW: Was für die langfristige Qualität unserer Zusammenarbeit spricht. Und zum Abschluss würde uns noch Ihr persönliches Lebensmotto interessieren.
Fröhlich: Der Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden.
DHBW: Herr Fröhlich, herzlichen Dank für das Gespräch. Wv
* Das Interview führte Prof. Dr. Kim, Studiengangsleitung BWL-Industrie, DHBW Mosbach
Rauch Möbelwerke GmbH
Mosbach, Januar 2011. Ein Statement von ehemaligen DHBW-Absolventen, die heute in interessanten Positionen bei Rauch Möbelwerke GmbH in Freudenberg/Main arbeiten: Neben den finanziellen Anreizen bietet ein duales Studium an der DHBW für uns Studenten auch eine kurze, intensive und abwechslungsreiche Studiendauer mit einer sehr praxisnahen Vorbereitung, die den Einstieg ins spätere Berufsleben erleichtert.
Nadine Nenninger, Michael Balles, Stephan Ballweg, Rauch Möbelwerke GmbH








