Fakultät Wirtschaft - Medien

Konzept: Studienangebot Onlinemedien

Computer, dessen Bildschirm eine geöffnete Büchse ist

Es wird ein breiter interdisziplinärer Lehransatz verfolgt, d.h. alle wichtigen Disziplinen, die an der Konzeption und Produktion von Online-Medien beteiligt sind (Informatik, Gestaltung, Ergonomie, Recht, Projektmanagement ...) werden berücksichtigt. Im Zentrum stehen die Themen Informatik und Gestaltung mit dem Ziel, als Dolmetscher zwischen den Bereichen Technik und Marketing/Kommunikation arbeiten zu können. Abgerundet wird das Studium mit einigen ausgewählten Bereichen der Betriebswirtschaft und des Rechts, sowie sozialen und methodischen Fertigkeiten.

Die Studierenden sollen in unserem Studiengang mehr Projekterfahrung und Referenzen sammeln als in jeder vergleichbaren Ausbildung. Und unsere Ausbildungspartner sollen Mitarbeiter einstellen können, die schon alle Fehler gemacht haben.

Tätigkeitsfelder

Die möglichen Tätigkeitsfelder in der Medieninformatik streuen sehr stark, sie liegen überall dort, wo Information digitalisiert oder digitalisierte Information von Rechnern oder Menschen weiterverarbeitet wird. Dementsprechend bestehen gute Möglichkeiten, eigene Interessen zuentwickeln. Natürlich gibt es die gemeinsame Klammer "Digitale Medien", abgesehen hiervon sind den Einsatzmöglichkeiten aber kaum Grenzen gesetzt. Die möglichen Aufgaben eines/r Medieninformatikers/in reichen von der Programmierung und direkten Produktion von Medien (neben Websites z.B. auch im Bereich Video und Animation) über das Projektmanagement hin zu speziellen Berufsrollen, etwa in der forschungsbetonten Usability-Evaluation (Bewerten der Benutzerfreundlichkeit von Websites, Nutzerumfragen, Entwickeln von Normen).

Partnerunternehmen

Medieninformatiker/innen können von allen Unternehmen eingesetzt werden, die für ihre Kommunikation nach innen oder außen Medien in größerem Umfang produzieren (Flyer, Mailings,Kataloge, CDs, Websites...), und zwar sowohl im Marketing als auch im Bereich IT/Produktion. Besonders leicht sind sie in Unternehmen der digitalen Wirtschaft wie im Agenturumfeld, im Bereich e-Commerce und in Verlagen einzusetzen und zu integrieren. Hier finden Sie unsere aktuelle Firmenliste.

Lehrmethoden

Um diese Ziele zu erreichen, müssen wir in der Lehre andere Wege gehen.

  • Lehrprojekte, deren Ergebnisse live gehen oder publiziert werden   (z.B. eine Online-Studienplatzbörse, eine Mediendatenbank).
  • Lehrredaktionen für ein DM-Medienlexikon, KommDesign.de und  die Website des Fachbereichs innerhalb der Site der Dualen Hochschule
  • Eine studentische Übungsfirma mit Teams, die an realen Problemen mit realen Kunden an realen Fragestellungen arbeiten.

Durch die projektbezogene Lehre bestehen natürlich gute Voraussetzungen für Peer-Learning in altersheterogenen Gruppen inklusive der sozialen Lernanteile. Mittelfristig mit neuen Lernformen (eLearning, blended learning   etc.) zu experimentieren und entsprechende Modelle zu evaluieren, ist für einen Medienfachbereich selbstverständlich.

AKKREDITIERUNG

Akkreditierter Bachelor-Studiengang (ZEVA) zum Bachelor of Arts (B.A.) "Studiengang Medien, Studienrichtung Onlinemedien"

Neuer Studienplan 2011/12

Wir aktualisieren derzeit unser Curriculum und seine Struktur. Hier können Sie den aktuellen Diskussionsstand einsehen.