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Das übergeordnete Ziel dieser Anstrengungen ist, den deutschen Studierenden international bessere Beschäftigungschancen zu eröffnen und die Arbeitgeber mit qualifizierterem Nachwuchs auszustatten.
Bachelor-Studiengänge der DHBW Mosbach erfolgreich akkreditiert
Die erfolgreiche Akkreditierung sämtlicher Studiengänge der Berufsakademien Baden-Württembergs (heute Duale Hochschule Baden-Württemberg) durch die Zentrale Evaluierungs- und Akkreditierungsagentur (ZEvA) im Jahre 2006 bestätigte eindrucksvoll das Konzept der Berufsakademie und sicherte die nationale und internationale Anerkennung der Studienleistungen in akademischer und berufsrechtlicher Hinsicht.
Diese Akkreditierung ging zurück auf einen Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15. Oktober 2004, welcher die Weichen für die Integration der Berufsakademien in den Bologna-Prozess stellte und eine verpflichtende Akkreditierung sämtlicher Bachelor-Studiengänge vorsah.
Die Berufsakademien erfüllten bereits seit ihrer Gründung vor mehr als dreißig Jahren zentrale Forderungen des Bologna-Prozesses. Ein praxisintegriertes und in sechs Semestern zu absolvierendes Studium, eine hohe Studienerfolgsquote (rund 90 %) und eine ausgeprägte Berufsbefähigung der Absolventen (unmittelbar nach Studienende haben 80-90% einen Arbeitsvertrag in der Tasche) sprechen für die „erfolgreichste bildungspolitische Innovation der Nachkriegszeit“ (Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg).
Die Gutachter des Akkreditierungsverfahrens konnten sich an den verschiedenen Standorten, u.a. an der Berufsakademie Mosbach (heute DHBW Mosbach), von der Qualität des Studienangebots überzeugen. Sie zeigten „sich positiv beeindruckt vom Konzept und der Umsetzung der dualen Studiengänge“ und empfahlen daher die Verleihung des Qualitätssiegels. Sie honorierten ausdrücklich das gute Zusammenspiel von Theorie- und Praxisanteilen innerhalb des dualen Studiums. Das Qualitätssicherungssystem der Berufsakademie sei „insgesamt sehr gut geeignet, eine qualitativ hochwertige Ausbildung der Studierenden zu sichern“. Darüber hinaus wirke sich der Wechsel der Lernorte „äußerst günstig“ für die „professionelle Qualifizierung der Studierenden“ aus. Die Bachelor-Abschlüsse der Berufsakademie Mosbach wurden somit zusätzlich zur langjährig etablierten Wertschätzung aus der Praxis samt berufsrechtlicher Anerkennung auch hochschulrechtlich voll anerkannt. Die erfolgreiche Akkreditierung eröffnete den Studierenden neben dem Zugang zu attraktiven Berufsfeldern zugleich die Möglichkeit, sich in weiterführenden Masterstudiengängen akademisch weiterzubilden.
Zum 1. März 2009 wurden die Berufsakademien des Landes in die Duale Hochschule Baden-Württemberg umgewandelt, Studiengänge und Akkreditierungen bestehen fort.
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Masterangebote der DHBW
Die Duale Hochschule bietet seit Oktober 2011 Masterstudienprogramme an. Einen Überblick über die Masterangebote an allen Standorten können Sie sich hier downloaden.
An der DHBW Mosbach wird ab 2012 der Master in Business Management Marketing angeboten. Weitere Informationen dazu folgen in Kürze.
Zudem gibt es verschiedene Masterangebote Kooperationen mit den folgenden Partnern der Region:
210 ECTS-Punkte für Bachelor-Studium an der DHBW
Die dreijährigen Bachelor-Studiengänge der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) sind von der ZEvA mit 210 ECTS-Punkten (European Credit Transfer System) akkreditiert worden. In traditionellen Hochschulstudiengängen sind für den Bachelor-Abschluss 180 Punkte erforderlich, für einen Master mindestens 300. Dadurch, dass die Studierenden der DHBW nun jährlich 70 Leistungspunkte und beim Abschluss nach drei Jahren bereits 210 erreichen, verkürzt sich für sie die Dauer eines weiterführenden Studiums zum Master deutlich.
Damit trägt die ZEvA der Integration von betrieblichen Phasen des dualen Studiums in das Curriculum der Studiengänge Rechnung und honoriert die besonders hohe Arbeitsbelastung für die Studierenden.
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Was hat sich mit dem Studienbeginn 2006 verändert?
Seit dem Studienjahr 2006/07 sind die Diplom-Studiengänge weggefallen und wurden durch Bachelor-Studiengänge ersetzt. Die Abschlussbezeichnungen lauten: "Bachelor of Engineering" im Bereich Technik und „Bachelor of Arts“ im Bereich Wirtschaft. Im Bereich der informatikorientierten Studiengänge lautet der Abschluss "Bachelor of Science". Die Abschlüsse werden durch ein zusätzliches Diploma Supplement zur weiteren Erläuterung des Studienabschlusses ergänzt. Beispiel: „Bachelor of Arts, Bank“. Mit dem akademischen Grad eines Bachelor ist es wie bisher möglich, schon nach recht kurzer Zeit in den Beruf einzusteigen. Und bei entsprechender Leistung kann aufbauend ein Mastergrad an einer deutschen oder ausländischen Hochschule erworben werden.
Übersicht: Zuordnung der Bachelor-Titel zu den Studiengängen| Titel | Studiengänge |
|---|
| Bachelor of Science | Wirtschaftsinformatik |
| Bachelor of Arts | Bank, Digitale Medien, Electronic Business, Food Management, Gesundheitsmanagement, Handel, Holz-Betriebswirtschaft, Industrie, Int. Business (Angew. Technik, Interkulturelles Management, Change Management), Internationaler Handel, Steuern- und Prüfungswesen, Vertriebs- und Kooperationsmanagement, Warenwirtschaft und Logistik |
| Bachelor of Engineering | Bauwesen - Projektmanagement, Bauwesen - Fassadentechnik, Elektrotechnik, Engineering, Holztechnik, Informationstechnik, Kfz-Elektronik, Kunststofftechnik, Maschinenbau, Mechatronik, Verfahrenstechnik, Virtual Engineering, Wirtschaftsingenieurwesen (Int. Techn. Vertriebsmanagement, Prod. / Logistik) |
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Modularisierung der Lerninhalte
Der Lernstoff teilt sich in inhaltlich und thematisch abgeschlossene und aufeinander abgestimmte Lerneinheiten auf. Diese so genannten Module sind so bemessen, dass sie in der Regel innerhalb eines Semesters vermittelt werden, sich aber auch über mehrere Semester erstrecken können. Die Idee dahinter ist die Möglichkeit einer fächerübergreifenden, ganzheitlichen Wissensvermittlung — weg vom Schubladendenken und hin zur lösungsorientierten Kompetenz. Folgerichtig werden auch Inhalte der Praxisphasen in die Module integriert und wie alle anderen Inhalte fortlaufend in Form von Klausuren, Hausarbeiten oder Referaten abgeprüft. Um den Studierenden diese übergreifenden Kompetenzen vermitteln zu können, muss Wissen aus mehreren Gebieten im Zusammenhang gesehen werden. Daher bestehen Module meist aus mehreren Units.
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Leistungspunkte nach ECTS
Neben Noten gibt es zusätzlich Credit Points (ECTS). Was steckt dahinter? Das European Credit Transfer System (ECTS) ist ein einheitliches Leistungspunktesystem, das einen europäischen Standard garantiert und die Anerkennung der Studienleistungen erleichtert. Die Leistungspunkte orientieren sich am tatsächlichen Arbeitsaufwand der Studierenden, der bei Vorlesungen, Seminaren, Praktika und im Eigenstudium erbracht wird. Auch die BA-Module werden nun ergänzend zu der in Prüfungen erzielten Benotung nach diesem Schlüssel bewertet. Generell lässt sich sagen, dass in Zukunft für jede Veranstaltung und Praxisphase zusätzlich Credit Points vergeben werden. Dabei steht ein ECTS-Punkt für etwa 30 Arbeitsstunden. Zusammen mit dem zusätzlichen Diploma Supplement in englischer Sprache bildet das ECTS-System einen wichtigen Baustein für die Internationalisierung der Bachelor-Studiengänge und eine faire Bewertung des Engagements der Studierenden in Theorie und Praxis.
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Ohne falsche Bescheidenheit
In Bezug auf den Bologna-Prozess sind die Berufsakademien, die sich heute unter dem Dach der Dualen Hochschule Baden-Württemberg zusammengeschlossen haben, ihrer Zeit schon immer um einiges voraus gewesen. Wir erfüllen seit unserer Gründung zentrale Forderungen des Bologna-Prozesses. Während nun die Universitäten bei vielen Studiengängen erstmals Elemente der Berufspraxis in ihre Lehrpläne aufnehmen müssen, wirken an den Berufsakademien bzw. an der DHBW schon immer akademische Lehre und betriebliche Praxis gleichberechtigt zusammen. Studiengängen, die nach dem dualen System mit den beiden Lernorten Hochschule und Ausbildungsunternehmen organisiert sind, gehört die Zukunft. Und keiner hat damit so viel Erfahrung wie die Berufsakademie bzw. Duale Hochschule. Schließlich wurde mit ihrer Einrichtung Anfang der 1970er Jahre eine der wichtigsten bildungspolitischen Innovationen der Nachkriegszeit geschaffen. Unsere Qualitätsmerkmale treten jetzt noch stärker hervor und gehen mit der Forderung nach kürzeren Studienzeiten einher. Gegenüber den Regelstudienzeiten an Universitäten und Fachhochschulen erreichen unsere Studierenden einen berufsqualifizierenden Abschluss weitaus schneller: 90 Prozent unserer Studienanfänger schließen schon nach drei Jahren ihr Studium erfolgreich ab.
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